Gesichter Mettenhofs

 

Die Polizeistation Mettenhof hat seit einiger Zeit ein neues Gesicht

 

Bernd Krüger ist seit Januar dieses Jahres der neue Dienststellenleiter von Mettenhof. Bevor B. Krüger nach Mettenhof kam, war er zehn Jahre er als Fachlehrer und Trainer in der Landespolizeischule Kiebitzhörn tätig. Doch wie er der Redaktion mettenhof.de mitteilte, brauchte er mal wieder eine neue Herausforderung. Da kam Mettenhof ihm gerade recht. Ganz gezielt hat er sich für diesen Stadtteil entschieden.

 

 bernd krueger

 

 Bernd Krüger, Dienststellenleiter Polizeistation Mettenhof

Die Frage, ob er sich denn bereits eingelebt habe, beantwortete B. Krüger mit ja und nein. Dies sei ihm in der Dienststelle sehr leicht gefallen, weil dort ein sehr gutes Team tätig ist. Er sei hervorragend aufgenommen worden, meint er. Mit dem Stadtteil braucht es noch einige Zeit, weil er die Verknüpfung und Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen noch nicht ganz durchschaut, was verständlich ist nach so kurzer Zeit. Doch nach und nach lernt er Mettenhof und seine Bürger wieder neu kennen. Fremd ist ihm Mettenhof nicht, weil er früher bereits bei der Polizei in Kiel tätig war. Die Kontakte zu den Bürgern und den verschiedenen Einrichtungen  sind ihm sehr wichtig. Da das soziale Netzwerk in Mettenhof funktioniert, erleichtert das auch die Arbeit der Polizei. Außerdem meint B. Krüger, dass sich Mettenhof stark im Wandel befindet, was sich positiv auf den Stadtteil auswirkt.

 

Empfindet B. Krüger Mettenhof als sozialen Brennpunkt? Dazu könne er nach so kurzer Zeit noch nichts Genaues sagen. Fakt ist aber, dass es hier eben auch große soziale Probleme gibt. Da würde man zwar vermuten, dass parallel dazu die Kriminalitätsrate sehr hoch ist. Doch durch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen erlebt er genau das nicht so. Zudem gibt es andere Stadtteile, in denen es mehr Straftaten gibt, als in Mettenhof meint B. Krüger.

 

Inzwischen hat er auch eine Wohnung in der Nähe von Mettenhof gefunden. Er wäre auch nach Mettenhof gezogen, wenn es mit der passenden Wohnung geklappt hätte. Das spricht für B. Krüger, der damit beweist, dass er selbst keine Vorurteile gegen Mettenhof hat. Für die Arbeit hier hat er sich ja bewusst entschieden. Doch wohnen ist dann ja doch noch mal eine ganz andere Sache.

 

Wenn B. Krüger seinen kompletten Arbeitsbereich mit allen seinen Fassetten verinnerlicht hat und dann noch über genügend Zeit verfügt, würde er sich auch ehrenamtlich in Mettenhof engagieren. Er sagt aber auch, dass er es nicht in dem Maße tun kann, wie es sein Vorgänger getan hat und immer noch tut. Dennoch hat er die größte Hochachtung für so viel Einsatz in Mettenhof.

 

Auf jeden Fall ist B. Krüger ein großer Gewinn für unseren Stadtteil. Trotz seiner Position bei der Polizei, scheint er ein Mensch wie Du und ich zu sein. Einer, mit dem man sofort ins Gespräch kommen kann, zu dem man Vertrauen hat und der einfach sympathisch erscheint. Die Redaktion mettenhof.de wünscht Bernd Krüger viel Erfolg.

 

Text und Foto: Heidi Venker, Redaktion mettenhof.de

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