Wir sind Mettenhof      

 

In unregelmäßigen Abständen werden in unserer neuen Rubrik (WIR SIND METTENHOF), Mettenhofer zu Wort kommen lassen, die einen langjährigen Bezug zu Ihrem Stadtteil haben. Dabei ist Ihre ganz persönliche Meinung gefragt! Die Redaktion stellt 10 Fragen. Leitartikel "Wir sind Mettenhof".

10 Fragen an Wolfgang Mann

Frage 1: Wie lange leben Sie in Mettenhof?

Antwort: Seit 1979, also 35 Jahre

Frage 2: Was gefällt Ihnen besonders in Ihrem Stadtteil?

Antwort: Die vielen Grünflächen in und um Mettenhof. Außerdem die Schulen und Kindergärten, die ausreichend zur Verfügung stehen. Und es gibt genug Möglichkeiten, seine Freizeit sinnvoll zu verbringen.

 

 

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Wolfgang Mann 

 


Frage 3: Was gefällt Ihnen nicht in Ihrem Stadtteil?

Antwort: Die Parkplatzsituation bei Famila geht gar nicht, weil es das Image von Mettenhof dem Umland gegenüber erheblich abwertet. Ansonsten ist Mettenhof so gut oder so schlecht, wie jeder andere Stadtteil auch. Weiter gibt es nichts zu bemängeln.

Frage 4: Empfinden Sie Mettenhof als sozialen Brennpunkt?

Antwort: Ja, auf jeden Fall, wenn ich bedenke, dass wir alleine im BZM Schüler aus 52 verschiedenen Nationen haben, lässt sich das gar nicht vermeiden. Das ist halt so, muss aber deswegen nicht unbedingt negativ sein. Also von der Bronx sind wir noch meilenweit entfernt. Weder meine Familie oder Bekannten sind hier jemals überfallen worden. Dass man mal angepamt wird von Jugendlichen auf der Straße, ist normal. Das war auch zu meiner Jugend schon so.

Frage 5: Sind die Umbaumaßnahmen (Kaufland Famila usw) der letzten Jahre ein Gewinn für Mettenhof?
Warum?

Antwort: Auf jeden Fall. Wenn ich bedenke, dass früher auf dem Familagelände ein riesiges Brachland war, das aus Ackerboden bestand. Und dann die Umgestaltung des Heidenberger Teiches mit den vielen Freizeitmöglichkeiten, ist genial. Und dann noch die neue Geschichte mit Kaufland ist super.

Frage 6: Können Sie bzw. Ihre Kinder, anhand der Angebote in Mettenhof, Ihre Freizeit sinnvoll gestalten?

Antwort: Meine Kinder sind inzwischen erwachsen und leben nicht mehr in Mettenhof. Damals allerdings haben sie meistens draußen gespielt und das war gut.
Die eigene Freizeit kann ich hier sehr gut gestalten. Ich kann mit dem Hund laufen, spazieren gehen oder Sport treiben. Man kommt überall schnell hin. Mir fehlt hier nicht wirklich etwas.

 

 

 

Frage 7: Leben Sie Gerne in Mettenhof?

Antwort: Ja, sonst wäre ich ja schon längst weg.

Frage 8: Wie bewerten Sie die Mettenhofer Schulen?

Antwort: Eigentlich sind die Schulen hier sehr gut. Doch meines Erachtens haben sie sich in letzter Zeit ein bisschen zum Negativen entwickelt. Aber das liegt vielleicht gar nicht an den Schulen selbst, sondern an dem Bildungssystem. Denn wenn ich sehe, das z. B. ein Mädchen mit Migrationshintergrund, hier geboren und  bereits 6 Jahre zur Schule geht, einen Aufsatz schreiben soll, in dem es von Rechtschreibfehlern nur so wimmelt, dann frage ich mich, was dieses Mädchen 6 Jahre im Deutschunterricht gemacht hat?

Frage 9: Können Sie sich vorstellen, in Mettenhof alt zu werden?

Antwort: Ja, denn Mettenhof bietet gerade für alte Menschen ein gutes Umfeld. Wohnmöglichkeiten (AWO Servicehaus), Ärzte, große Einkaufszentren und ein gutes Stück Natur (Heidenberger Teich) und alles direkt vor der Haustür. Außerdem bin ich schon alt. Ansonsten wäre ich schon lange weg.

Frage 10: Können Sie sich vorstellen für Ihren Stadtteil auch ehrenamtlich tätig zu sein?

Antwort: Ja, das Mache ich ja bereits ab und zu. Ich schreibe zwischendurch immer mal etwas für die Redaktion mettenhof.de. Wenn ich durch die Gegend laufe und mir fällt etwas auf, worüber man schreiben könnte, dann tu ich das. Fotos mache ich sowieso immer. Das macht mir auch Spaß und kostet mich nicht viel Zeit. Und wenn man dann etwas liest, dass man selbst geschrieben hat und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, tut das auch irgendwie gut.


Text: Heidi Venker / Stephan Pelzer   Redaktion mettenhof.de
Foto: Heidi Venker

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