Peter Nagel – ein Dokumentarfilm von Christian Mertens

 

Der Film des Kieler Regisseurs und ehemaligen Schülers des BZM (Bildungs-Zentrum-Mettenhof) zeichnete auf eine unterhaltsame und lockere Art ein Portrait des Kunstprofessors und Malers Peter Nagel.


Im Dialog mit dem Künstler hat der Regisseur auf eindrucksvolle Weise der künstlerische Werdegang von Peter Nagel von den Anfängen an der Hochschule über die Gründung der Künstlergruppe ZEBRA bis heute aufgezeigt. Einige Werke des Künstlers sind z.B. in der Kunsthalle, der Stadtgalerie sowie im Landeshaus zu sehn.


Im Mittelpunkt des Abends stand natürlich das größte Werk des Künstlers, das Deckengemälde im BZM, was allen Schüler dieser Schule und auch vielen anderen bekannt sein dürfte. Zum Abschluss der Veranstaltung hatten die Zuschauer die Möglichkeit dem Maler und dem Regisseur Fragen zu stellen, die gern und auf eine humorvolle Art beantwortet wurden.

 

 

 

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Dialog mit dem Künstler (Collage Wolfgang Mann)


Der Maler Peter Nagel war von 1985 bis 2004 Professor für Malerei an der Mathesius-Kunsthochschule. Sei 1981 ist er Mitglied der freien Akademie der Künste in Hamburg. 1965 gründete er die Gruppe ZEBRA. Seine Malerei ist „neuer Realismus“. Seine Kunst ist das Ergebnis aus Fotografie und Grafik. Sein größtes Werk ist das Deckengemälde im BZM.

Redaktion mettenhof.de


 

 

 

 

 

 

 

 

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Besprechung am Objekt 

 

Die Krönung war dann eine gemeinsame Besichtigung des Deckengemäldes in der Aula der Schule, wobei der Künstler Details aus dieser Arbeit schilderte und unter anderem das Geheimnis lüftete, was Generationen von Schülern brennend interessiert haben dürfte „wie kam das Bild an die Decke?“


Der Maler hatte seinerzeit die zu bemalende Fläche in Planquadrate aufgeteilt, die einzelnen Bildteile „ganz normal“ im Atelier angefertigt und dann die Teile an die Decke montiert. Nach 14 Monaten und ca. 2.700 Arbeitsstunden war das Werk vollbracht!

wolfgang mann

 

 

 

 

 

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