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    Was zu beachten ist, wenn Kinder ihre Eltern pflegen, zeigen das PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein und der Pflegestützpunkt in der Landeshauptstadt Kiel in einer gemeinsamen Veranstaltung am 11. Mai.





Die „Kieler Tafel“ in Mettenhof

Diese Ausstellung zeigt eine Dokumentation über Kieler Bürger und einer Institution, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bedürftige zu unterstützen und sie mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Sparkassenakademie Schleswig-Holstein unterstützt mit dieser Ausstellung Herrn Dr. Bernd Bünsche, der seit mehr als drei Jahren ehrenamtlich in der Ausgabestelle im Birgitta-Thomas-Haus tätig ist und den Alltag vor Ort mit der Kamera einfing.

 

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Über die Jahre haben die Menschen Vertrauen zu Dr. Bernd Bünsche gefasst und gaben dem leidenschaftlichen Fotografen ihr Einverständnis zu den Momentaufnahmen. Die Armut hat viele Gesichter und zieht sich durch alle Altersstufen und verschiedene Nationalitäten. Die Menschen zeigen beim Füllen ihrer Plastiktüten oder Handwagen Geduld, einige freuen sich über eine kurze Unterhaltung und die persönliche Ansprache.


Da jeder betroffen sein kann, ist es dem Fotografen wichtig, durch Ausstellungen wie diese das Bewusstsein für Armut zu sensibilisieren und einer Verschwendung bzw. Vernichtung von Lebensmitteln in unserer Überflussgesellschaft entgegenzuwirken. Außerdem wird deutlich, dass es Ehrenamtler nicht bei der Anteilnahme am Schicksal der Menschen belassen, sondern mit sozialem Engagement die Not aktiv lindern helfen. Auch aus diesem Grund wurden die Fotografien mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein seit Herbst letzten Jahres bereits an ver-schiedenen Orten im Norden gezeigt.

 

Dr. Bernd Bünsche ist als engagierter Fotograf Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie wie auch im „Kieler Fotoclub“. Er arbeitete über zwanzig Jahre hauptberuflich als Chefrestaurator an den Landesmuseen auf Schloss Gottorf. Im Jahr 2005 promovierte er über „Das Goschhof-Retabel in Schleswig – Ein Werk des Hans Brüggemann“. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand Ende 2008 lebt und arbeitet er als freischaffender Restaurator in Kiel – und seit mehreren Jahren engagiert er sich bei der „Kieler Tafel“.

 

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Die „Tafeln“ sind eine der größten sozialen Bewegungen unserer Zeit und folgen Prinzipien der Humanität, Nachhaltigkeit, Teilhabe und sozialen Verantwortung. Mit ihrer bestechend einfachen Grundidee schaffen sie eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel: In Deutschland sammeln fast 900 lokal tätige „Tafeln“ im Handel überzählige, qualitativ einwandfreie Waren ein und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. „Tafeln“ sind im „Bundesverband der deutschen Tafeln“ organisiert und zumeist auf der Ebene der Kommune aktiv. Sie heißen deshalb z.B. „Berliner Tafel“, „Hamburger Tafel“ oder „Kieler Tafel“.

Die „Kieler Tafel“ ist als gemeinnützig anerkannt und finanziert ihre Tätigkeit ausschließlich aus Spenden. Zwar hält sie ihre Betriebskosten so gering wie möglich, aber ohne finanzielle Hilfe könnte sie ihre Arbeit nicht leisten. Zur Finanzierung der gesamten Logistik sind Spenden erbeten: Kieler Tafel e.V., Kontonummer 2005262, Förde Sparkasse, BLZ 210 501 70

Die Ausstellung der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein kann vom 12. August bis zum 29. August 2013 im Foyer der Sparkassenakademie Schleswig-Holstein, Faluner Weg 2, 24109 Kiel, werktags von 9.00 – 17.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Text: © Sparkassenakademie Schleswig-Holstein & Wilfried Likuski, Redaktion mettenhof.de

Bilder: © Dr. Bernd Bünsche

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