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Feuer zerstört 14 Fahrzeuge in Mettenhof

 

Ermittlungsstand 25. Januar 2015:

Kiel / Kreis Plön (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Polizeidirektion Kiel und der Staatsanwaltschaft Kiel

Nach dem Feuer in Mettenhof, bei dem in der Nacht vom 17. auf den 18. Dezember 2014 14 Fahrzeuge ausgebrannt sind, sind nun drei dringend tatverdächtige Personen festgenommen worden. Dem Trio werden darüber hinaus Einbrüche und Diebstähle zur Last gelegt. Sie kamen in Untersuchungshaft.

Durch die intensive Ermittlungsarbeit einer eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe bei der Plöner Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel gerieten zwei Männer im Alter von 26 und 27 Jahren sowie eine 29-jährige Frau ins Visier der Ermittler. Ihnen werden neben den Fahrzeugbränden in Mettenhof mehrere Einbrüche in Supermärkte und Geschäfte sowie Fahrzeugdiebstähle vorgeworfen. Die Tatorte waren neben Kiel in Mönkeberg und Heikendorf.

Sie stehen darüber hinaus in dringendem Tatverdacht, für die Fahrzeugbrände in Neumühlen-Dietrichsdorf im vergangenen Oktober, bei denen sieben Autos in Flammen aufgingen, verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Die drei wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kiel festgenommen und Samstagabend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem zuständigen Richter beim Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Untersuchungshaftbefehle. Sie befinden sich bereits in Justizvollzugsanstalten.

Birgit Heß / Staatsanwaltschaft Kiel

 

Kiel (ots) - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind in Mettenhof insgesamt 14 Fahrzeuge durch Brandstiftung in Flammen aufgegangen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft Kiel wurden 1.000 Euro Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgelobt.

Gegen 02:08 Uhr meldeten sich mehrere Anwohner bei Polizei und Feuerwehr und teilten mit, dass im Roskilder Weg mehrere geparkte Autos brennen. Bei Eintreffen der Beamten standen auf einer Strecke von rund 250 Metern insgesamt 14 Fahrzeuge teilweise vollständig in Flammen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde bei elf Fahrzeugen Totalschaden festgestellt, drei weitere wurden schwer beschädigt. Die Wagen wurden zur Spurensicherung abgeschleppt.

 

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Bredehorn Jens  / pixelio.de

Da zwischen den brandbetroffenen Fahrzeugen teilweise größere Lücken waren beziehungsweise dazwischenstehende Autos nicht vom Feuer betroffen waren, muss zum jetzigen Stand der Ermittlungen davon ausgegangen werden, dass es sich um Brandstiftung handelt und das Feuer nicht von einem auf die anderen Wagen übergesprungen ist. Hinweise auf ein politisches Motiv gibt es bislang nicht.

 

Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Euro-Bereich liegen. Beschädigt beziehungsweise zerstört wurden insgesamt fünf VW-Modelle, zwei Audi und je ein Nissan, Volvo, Ford, Toyota, Opel, Renault sowie ein Mini Cooper unterschiedlichen Alters und Zustand.

 

Das Kommissariat 12 der Kieler Kriminalpolizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer in der Nacht auffällige Personen bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0431 / 160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

 

Matthias Arends, Polizeidirektion Kiel

 

 

 

 

 

 

 
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