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Metti und 50 Jahre Mettenhof

Moin moin Frau Hofen. Sie hab ich ja lange nicht mehr gesehen. Mussten Sie untertauchen?

Guten morgen Herr Metten. Nein, warum sollte ich denn untertauchen? Ich war beschäftigt. Ich habe mal meine ganzen Fotos durchgesehen.

Warum das denn? Die erinnern einen doch bloß daran, dass man nicht jünger und schon gar nicht schöner wird.

Das stimmt allerdings, aber ich habe nach alten Fotos von Mettenhof gesucht. Sie wissen doch, dass unser Stadtteil 50 Jahre alt wird.

Ja, aber was hat das damit zu tun? Was wollen Sie denn damit?

Ach Herr Metten, sonst sind Sie doch auch nicht so begriffsstutzig. Das Stadtteilbüro veranstaltet einen Fotowettbewerb. Da wollte ich mitmachen, wenn ich noch brauchbare Bilder finde.

 

 

Metti und Frau Hofen 

 

 

Ach, watt fürn Quatsch. Was kann man da denn gewinnen? Lohnt sich bestimmt nicht. Die Stadt hat doch kein Geld für so was.

Sie sind ja wieder gut drauf Herr Metten. Immerhin kommen die Gewinnerfotos in
einen Mettenhofkalender oder es werden neue Mettenhofkarten gestaltet aus den Fotos.

Und was hab ich davon? Wenn man wenigsten einen Fresskorb und en lütten Buddel Korn kriegen würde, aber so ist mir das ganz egal.

Ach Herr Metten, es ist doch eine Ehre, wenn ihre Fotos plötzlich in einem Kalender zu sehen sind. Wie alt sind Sie eigentlich und wie lange leben Sie schon in Mettenhof?

Ich bin 39 und lebe schon immer hier. Na ja so 40 Jahre bestimmt.

Wie haben Sie das denn hinbekommen, wenn Sie 39 sind? Aber das stimmt doch auch nicht. So viel ich weiß, sind Sie 50 Jahre alt.

Ach menno....., man kann aber nichts vor Ihnen verheimlichen. Ich sehe aber viel jünger aus. Schnaps konserviert nämlich.

Also Herr Metten, Sie müssen doch auch Fotos haben aus dieser Zeit.


 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, habe ich auch. Och und da sah ich ja noch so gut aus. Die Fotos würden bestimmt gut in den Kalender passen.

Herr Metten, es werden Fotos vom Stadtteil gesucht und nicht von Ihnen.

Och schade Mensch. Aber ich kann mich an ein Foto erinnern von dem Platz, wo heute Famila steht. Da war so was, wie eine Koppel. Und genau da hat immer so ein lütter Köter sein kleines Geschäft erledigt. Und dabei hat er Handstand gemacht. Das stimmt wirklich. Das wissen auch noch ganz viele Leute.

Haben Sie ein Foto von dem Platz mit dem Hund?

Ich glaube ja. Das kann ich ja einreichen. Mal sehen, was daraus wird.

Ja das wäre super. Könnte eine Postkarte werden.

Jo, denn geh ich jetzt nach Haus und suche das Bild und nehm schon mal ein Lütten ausn Buddel, nä?

Ja, Herr Metten, machen Sie das, aber nur das Bild suchen. Die Buddel lassen Sie ruhig mal zu. Wenn Sie es gefunden haben, können wir uns ja wieder treffen.
Tschüß und bis dann.

Tschüß Frau Hofen. Und die Buddel lass ich nicht zu. Wat mutt dat mutt. Schönen Tach noch.

Text: Heidi Venker Redaktion mettenhof.de
Bild: Verena Raza

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