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Falsche Tierliebe: Möwen füttern

Das Füttern von Möwen ist im gesamten Stadtgebiet verboten

 

Vor längerer Zeit hat die Redaktion mettenhof.de bereits darauf hingewiesen, dass die Fütterung von Möwen in ganz Kiel verboten ist. Manche Menschen sind aber anscheinend unbelehrbar. Gerade in den Wohnanlagen hat man das Gefühl, dass es immer mehr Vögel werden. Natürlich nisten dann auch immer mehr auf den Dächern der Wohnhäuser.

 
 

moewe 

 

Oft sind es ältere Menschen, die glauben, dass sie den Vögeln etwas Gutes tun. Doch das ist falsch verstandene Tierliebe. Die Folgen der Fütterungen sind frappierend. Bereits am frühen Morgen kreischen die Möwen so laut, dass die Menschen, die gerne mal ausschlafen würden, es getrost vergessen können.
Balkons werden durch den Vogelkot verschmutzt. Außerdem ziehen sie auch andere Vögel, wie Tauben und Krähen an. Auch die wittern gute Futterplätze. Und am Ende kommen noch Ratten dazu, die nun wirklich niemand haben möchte.

 

Für die Möwen ist es auch nicht gut, denn wenn die Jungvögel flügge werden, landen sie auf dem Boden, sind aber noch nicht in der Lage, wieder auf das Dach zu kommen. Manchmal füttern die Altvögel ihre Jungen dann nicht mehr weiter und die Küken sind dem Tode geweiht. Weil sie noch nicht richtig fliegen können, machen sich Kinder einen Spaß daraus, die kleinen zu jagen. Auch dabei passiert es, dass sie getötet werden.

 

 

Über all diese Folgen machen die Leute, die es eigentlich gut meinten, anscheinend keine Gedanken. Auch Küchenabfälle gehören in den Müll und dürfen nicht einfach über das Balkongeländer geschmissen werden.

 

Es muss jedem Bürger klar sein, dass das Füttern diese Vögel im gesamten Stadtgebiet verboten ist und sogar mit Bußgeldern geahndet wird. Hierzu gibt es eine Stadtverordnung, die Sie hier einsehen können. Sie stammt aus dem Jahr 2008 und ist noch bis 2017 gültig. Also bitte, werfen Sie Ihr Altbrot in den Müll. Und wer besonders tierlieb ist, kann doch dann lieber etwas spenden, zum Beispiel für den Tierschutzverein.


Text und Foto: Heidi Venker, Redaktion mettenhof.de

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