Gesichter Mettenhofs: Thomas Groth

Gesichter Mettenhofs

 

Thomas Groth

 

Das neue Gesicht Mettenhofs gehört zu Thomas Groth. Zugleich ist er das Gesicht von Kaufland. Bei Kaufland ist Thomas Groth Geschäftsleiter. In seinem Fall könnte man fast sagen back to the Roots, denn T. Groth hat früher in Mettenhof gelebt. Genauer gesagt ist er mit zehn Jahren nach Mettenhof (Vaasastraße) gezogen, ist hier aufgewachsen und im BZM zur Schule gegangen, um dort den Realschulabschluss zu erreichen. Danach hat er die Fachhochschulreife erlangt und BWL studiert.

 

 Thomas Groth 

 

T. Groth hat bereits viele Märkte von Kaufland neu eröffnet. Doch Mettenhof war ihm eine Herzensangelegenheit. Nach seiner eigenen Aussage hat er hier gerne gelebt. Da er aus einer großen Familie mit mehreren Kindern stammt, war Mettenhof damals genau das Richtige. Als sozialen Brennpunkt hat er unseren Stadtteil nie empfunden. Diese Vorurteile wurden vor allem von außen herein getragen. Dann hieß es > in Mettenhof wohnen ja die ganzen Schläger usw.> Leider vermitteln die Hochhäuser, gerade wenn man nach Mettenhof hinein fährt, einen nicht ganz so positiven Eindruck, meint T. Groth.

 

Inzwischen kann sich T. Groth auch ein Urteil über die Herkunft seiner Kunden bei Kaufland erlauben. Wie er sagt, kommen sehr viele Leute aus dem Kieler Umland und direkt aus Kiel. Aber natürlich haben auch die Mettenhofer Kaufland für sich entdeckt. Unter den mettenhofer Kunden sind viele Menschen, die T. Groth noch von früher kennt. Sicher ist das auch ein Grund, weswegen er sich hier wohlfühlt. Wie er sagt, arbeitet er sehr gerne hier. Dennoch kann es natürlich sein, dass er Mettenhof irgendwann wieder verlässt, um dann in einem anderen Markt von Kaufland tätig zu werden.

 

Aber zurzeit ist T. Groth hier zufrieden, auch was den Markt selbst angeht. Dort wurden die Erwartungen sogar übertroffen. Eigentlich könnte der gesamte Kurt-Schumacher Platz und die Ladenzeile bis hin zu Aldi von der Kundenfrequenz Kauflands profitieren, meint T. Groth, wenn der Eigentümer auch in diese Plätze investiert hätte. Das käme sowohl Kaufland als auch Aldi und Famila zu Gute. Das Zentrum ist einfach nicht schick und freundlich genug, um dort überhaupt andere Kunden hinzulocken.

 

Zum Schluss kann man noch mit Fug und recht sagen, dass T. Groth ein großer Fußballfan ist. Früher hat er selbst bei Holstein Kiel gespielt. Dass er dort heute noch Fan ist, liegt somit auf der Hand.

 

Die Redaktion mettenhof.de hat T. Groth als einen aufgeschlossenen, bodenständigen und sehr sympathischen Menschen kennengelernt. Wir wünschen ihm auf seinem Weg weiterhin viel Erfolg und Glück.

 

Text und Foto: Heidi Venker   Redaktion mettenhof.de

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