Ökumenisches Erkundungsreise in die Toscana

Ökumenische Erkundungsreise in die Toskana


Schon drei Mal machten sich Mettenhoferinnen und Mettenhofer auf zu einer Erkundungsreise in die Toskana. Nach der Septemberreise 2014 entschieden die Reisenden, dass der dritten Reise eine vierte folgen sollte. . Dieser Entschluss wurde Ende Mai 2016 in die Tat umgesetzt. 27 Frauen und Männer machten sich auf in die Toskana.


Schon die Unterbringung hatte ein besonderes Flair, denn die Gruppe lebte während der 10 Tage in einem ehemaligen Kloster und wurde dort in hervorragender Weise von Menschen betreut, deren Leben bislang nicht einfach verlief. Schön war es, dass die anstrengenden Tage durch eine Andacht mit Gesang begonnen wurde. Mancher Teilnehmer, der eigentlich meinte, er könne gar nicht singen, stellte am Ende der Reise fest, dass er es doch konnte. In guter Erinnerung wird auch bleiben, dass ein Mitreisender, der Mitglied des Philharmonischen Orchesters der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel war, die Tage mit eindrucksvollen Musikstücken, gespielt auf einer Querflöte, begann und ausklingen ließ.

 

Pferderennen in Siena 

 

 

Pferderennen in Siena 

 

 

Eine hochmotivierte und außerordentlich fachkundige Führerin zeigte uns manche interessante und schöne Ecken der wunderschönen Toskana. So konnten wir sehen, dass der „schiefe Turm von Pisa“ tatsächlich im Laufe der Jahrhunderte tatsächlich schief wurde ohne umzufallen und dass der Marktplatz in Siena, auf dem im Sommer spannende Pferderennen ausgetragen werden, wirklich einer der schönsten Plätze Europas ist. Die Uffizien in Florenz und Vinci, dem Ort, in dem Leonardo da Vinci geboren wurde, standen natürlich auch auf dem Programm. Eindeutiger Höhepunkt der 10tägigen Erkundungsreise war ein Besuch der Geburtsstadt von Franz von Assisi. Die Stadt atmet noch heute die Demut und Barmherzigkeit des Gründers des Franziskanerordens aus. Wie überzeugt ein Bruder dieses altehrwürdigen Ordens von der Erfüllung seiner Aufgabe sein kann, wurde der Reisegruppe verdeutlicht, als Bruder Thomas über die Geschichte und das heutige Wirken der Ordensgemeinschaft berichtete. Wir sahen noch viel mehr, aber über alles kann in einem Kurzbericht nicht geschrieben werden. Nur zwei Dinge werden in unserem Gedächtnis haften bleiben, nachdem wir am Ort des damaligen Geschehens waren: zum einen: : das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ war doch recht groß und zum andren: die Auseinandersetzungen zwischen dem Staat vertreten durch den Kaiser und der Kirche vertreten durch den Papst waren doch teilweise heftig und wirken noch heute nach.

 

 

 

 

 

 

 

Blick in den Hof des Klosters Colvetti 

Kloster Colvetti  

 

Für mich steht fest: die Reise war schön, die Gruppe war super, die Unterbringung war spitze und über das Wetter schweigt die Höflichkeit des Verfassers. Also, was folgt daraus: eine fünfte Reise sollte stattfinden.


Verantwortlich Heinz Pries

 

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