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11. Mettenhofer Kulturtage - Bericht zum musikalischen Frühschoppen

11. Mettenhofer Kulturtage 2017
Sonntag, 12.11.2017


"...und läuft und läuft und läuft"!!

Ein musikalischer Frühschoppen mit Sven Jesse und Gerd Sell

Im Rahmen der 11. Mettenhofer Kulturtage 2017 bot Helmut Krink, Besitzer des Gasthauses "Zur Guten Quelle" im Königsförder Weg 11 seine Räumlichkeiten an und präsentierte mit den beiden Vollblutmusikern Sven Jesse und Gerd Sell einen außergewöhnlichen Frühschoppen der ganz besonderen Art.
Bei freiem Eintritt und in angenehmer Wohnzimmeratmosphäre wurden Schlager der 50'er und 60'er Jahre und Lieder zum Mitsingen, Mitschnippen und Wohlfühlen geboten.

Sven Jesse & Gerd Sell II    Sven Jesse & Gerd Sell III

Nach einer Ansage und einer kleinen Einführung von Gerd Sell ging es gleich richtig los mit "Wir sind die Eingeborenen von Trizionesien". Mit diesem Karnevalslied von Karl Berbuer aus dem Jahre 1948 eröffneten Gerd Sell und Sven Jesse den bunten Reigen an einem sonnendurchströmten Sonntagvormittag. Sofort fanden sich auch die ersten Mitsummer und Mitsinger beim Refrain zusammen. Zum Warmwerden war dies schon ein sehr gelungener Anfang.

Mit Rudi Schuricke und seinen Caprifischern ging in dem Lied zwar die Sonne bei Capri  unter, in der "Guten Quelle" allerdings eher auf und bei Freddy Quinn's "Die Gitarre und das Meer" waren die Zuhörer schon kräftig am Mitsummen.
Gerd "The Tiger" Sell kam anschließend mit dem Song "Das Tigerlied" von Peter Kraus ganz schön ins Schwitzen und heizte die Stimmung im Saal damit ordentlich auf. "Marina, Marina, Marina", mit diesem Refrain platzte nun auch der letzte Knoten unter den Besuchern und es wurde kräftig mitgesungen. "Die süßesten Früchte" gab es von Peter Alexander, wonach es anschließend ins "Cafe Oriental" von Vico Torriani ging.

"Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern" sang 1939 Heinz Rühmann in einem Kinofilm, der in den Lichtspielhäusern über die deutschen Leinwände flimmerte. Mit der deutschen Fassung von "Hello Mary Lou" ging es so langsam in die Pause, die mit "Sugar, Sugar Baby" von Peter Kraus eingeleitet wurde.

Sven Jesse & Gerd Sell V    Sven Jesse & Gerd Sell IV

Mit dem "Babysitterboogie" von Ralf Bendix ging es nach der Pause munter weiter, wobei in dem Stück, die Stimmakrobatik von Gerd Sell mächtig gefordert wurde. In dem Lied "Marmor, Stein und Eisen bricht", eine Nummer von Drafi Deutscher, heißt es: "aber unsere Liebe nicht". Dabei hatten sich inzwischen Gerd Sell und Sven Jesse in die Herzen der hier Anwesenden schon längst eingespielt.
Nach der Bettgeschichte von Bill Ramsey "Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett" gab es den Klassiker von Peter Kraus "Rote Lippen soll man küssen".

Sven Jesse    Gerd Sell

Danach wurde der maritime Teil mit dem Plattdeutschen Traditionell "An de Eck" von 1911 der Gebrüder Wolff eingeleitet, der von Sven Jesse mit dem Schifferklavier begleitet wurde.
Der "Hamburger Veermaster" durfte in diesem Reigen dabei nicht fehlen.                            
Mit dem Weltklassiker von Hans Albers "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" gelangte der Frühschoppen zu seinem Ende, der mit einem kräftigen Applaus der reichlich erschienen Zuhörer belohnt wurde.

Sven Jesse & Gerd Sell


Mit den Kalt- und Heißgetränken, die zwischendurch serviert wurden, wurde der Sonntagmittag in einem rustikalen und heimeligen Ambiente zu einem Erlebnis. Rübenmus mit Kassler und Wurst und Rinderfilet oder Schweinefilet mit Rosenkohl und Salzkartoffeln  zu einem recht angenehmen Preis, wurde den ganz hungrigen Besuchern dieses Events von der Küche angeboten. Und es waren viele ganz hungrig!.

Wilfried Likuski (Text + Fotos)
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