Mi28Mär 
28 März 2018

Oster-Flohmarkt bei der AWO

Am Samstag d. 24.03.2018 fand wieder ein Oster-Flohmarkt im Servicehaus der AWO statt.

Ich war dort mit einem Freund verabredet. Wir beide schauen gerne herum auf dem kleinen Flohmarkt im Servicehaus. Man findet immer etwas Schönes für wenig Geld. Meistens bekomme ich die Dinge, die ich gerade für mich entdeckt habe, dann auch noch geschenkt von meinem Begleiter. Dann freut man sich natürlich noch mehr.

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An diesem Tag war aber etwas ganz anders, als ich es mir gedacht hatte. Schöne Dinge waren sowieso dort zu bekommen, keine Frage. Aber anders war ein Stand mit Kaffee und selbstgebackenen Waffeln. Dieser Stand wurde von zwei sehr netten jungen Damen betrieben, die bei der AWO angestellt waren.

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Wir kamen ins Gespräch miteinander. Plötzlich driftete das Gespräch in Richtung Wohnen und Pflege ab. Hierzu hatte ich nämlich einige Fragen, die mir wirklich super beantwortet wurden von den beiden jungen Frauen. Es ging um das eigenständige Wohnen im Servicehaus, in einer eigenen kleinen Wohnung und dennoch sicher zu sein, falls mal etwas sein sollte. Abgesehen von der Tatsache, dass man ja eh bei der AWO wohnt und somit die Verbindung zur Hilfe hergestellt ist. So gibt es in diesen Wohnungen einen Signalknopf, den man betätigen kann, wenn man in Not gerät.

Die Wohnung mietet man ganz normal bei dem Vermieter ( in Zukunft wohl die Vonovia )

Dazu kann man dann Dinge hinzu mieten, wie diesen Signalknopf. Aber es werden auch jede Menge Hilfsangebote an die Mieter weiter gegeben. Sollten die Kosten so bleiben, dann wäre so eine Wohnung sogar für mich mit meiner kleinen Rente erschwinglich.

Die beiden jungen Damen haben mich und meinen Begleiter richtig toll beraten.

Nun ist es zwar noch lange nicht, wie ich hoffe, so weit, in eine Seniorenunterkunft zu gehen. Aber man kann sich ja schon mal erkundigen, gerade dann, wenn man, wie ich, nicht mehr viel Familie hat, die sich kümmern könnte. Zum Abschluss unseres Besuches trafen wir noch die Leiterin des Servicehauses „Susanne Weber“. Auch sie hat uns angeboten, von ihr persönlich ein Beratungsgespräch zu bekommen.

Warum schreibe ich dieses alles hier? Ich für mich kann sagen, dass sowohl die jungen Damen, als auch S. Weber mir meine Ängste genommen haben. Natürlich ist es kein schöner Gedanke, irgendwann in das letzte Quartier zu ziehen. Aber die jetzige Wohnung könnte ja auch die letzte sein. Man zieht ja nur in eine andere Wohnung, nicht mehr und nicht weniger. Immer vorausgesetzt, man ist noch nicht total pflegebedürftig. Aber auch hier ist das Servicehaus eines der besten, die ich kenne. Ja das war mal ein Flohmarkt bei der AWO der etwas anderen Art. Und doch war er aufschlussreich, hat Ängste vorm Alter verscheucht und etwas Schönes habe ich auch noch bekommen. Das war ein guter Tag.

Frohe Ostern liebe AWO und den Bewohnern.

Text und Fotos: Heidi Venker  Redaktion mettenhof.de          

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