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Bericht zur 534. Ortsbeiratssitzung am 11. Okt. 2017


 

Volles Haus beim Ortsbeirat am 11.10.17

 

Mit den üblichen Formalitäten begann die Oktobersitzung des Ortbeirates, Herr Larsen wurde als neues Mitglied verpflichtet. Fragen und Anregungen seitens der EinwohnerInnen zu den Themen >Zone 30< und Beleuchtung wurden aufgenommen bzw. beantwortet.

Der  große Zulauf Interessierter war besonders dem Tagesordnungspunkt „Kita – Bedarfsplanung“  geschuldet, Stadträtin Treutel und  Frau Muerköster, im Jugendamt für die Bedarfsplanung zuständig, stellten dem Ortsbeirat und den anwesenden Besucherinnen und Besuchern die aktuellen Zahlen vor. Im Vergleich zur Stadt Kiel gibt es in Mettenhof eine viel geringere Zahl an Kindern in der frühkindlichen Betreuung. Frau Treutel betonte, dass Einigkeit im Rat und bei der Stadt darüber besteht, wie besonders wichtig  die frühkindliche Bildung sowie die Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf sind. Erst kürzlich hat der Arbeiter- Samariterbund eine neue Kita in Betrieb genommen, das Janusz – Korczak Haus wird 22 neue Plätze bekommen. Ziel ist in jedem Fall die Erhöhung an Plätzen für Kinder unter 3 Jahren und die Erhaltung der Versorgung für über 3 jährige. Auch die Problematik bei der Akquise neuer Tagespflegepersonen wurde dargestellt. Aus den Reihen der anwesenden Leitungskräften der Mettenhofer Kitas gab es dazu ergänzende Informationen, praktisch gibt es derzeit freie Plätze im Elementarbereich, obwohl bei der Stadt eine Warteliste für Mettenhofer Kinder besteht.

 

Insgesamt entwickelte sich ein interessanter und engagierter Dialog, der die allseitigen  Bemühungen um ein funktionierendes und zufriedenstellendes Betreuungsangebot sehr deutlich machte.

Auch der Tagesordnungspunkt „Ganztagsbetreuung an der Leif-Erikson-Gemeinschaftsschule und der Schule am Heidenberger  Teich“  brachte  viele Lehrende und Eltern dazu, diese Ortsbeiratssitzung zu besuchen. Der Verein „Pädiko e.V.“, der an beiden Schulen nach Ausschreibung die Ganztagsbetreuung übernommen hat, stellte seine Arbeit an beiden Standorten vor. Die Stadt hatte, um die Ganztagsbetreuung auf stabile Füße zu stellen, ein Vielfaches des ursprünglich geplanten Budgets bereitgestellt. Herr Ruser, Schulleiter LEG, konnte berichten, dass man auf einem guten Weg der Zusammenarbeit sei, erstaunlicherweise werden besonders die Förderkurse von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen.

An der Schule am Heidenberger Teich stellt sich die Lage nach Schilderung durch Elternvertretung, Schulleitung und Eltern jedoch ganz anders dar. Hier wurde deutlich, dass an mehreren Schrauben entschlossen gedreht werden muss, um zu einer gelingenden Lösung zu kommen – immer vor dem Hintergrund der Rechtssicherheit bzw. bestehender verwaltungstechnischer Notwendigkeiten. Am Ende wurde abgesprochen, dass Prüfungen für  ein zukünftiges Vorgehen vorgenommen werden und gleichzeitig nach kurzfristigen Lösungen gesucht wird.

Geplant war seitens des Ortsbeirates, einen Antrag zu stellen unter der Überschrift „Vielfalt im Stadtteil stärken und Kita – Plätze erhöhen“. Hierbei  war vor allem auch an die geplante Neubebauung am Heidenberger Teich gedacht worden. Durch die im Verlauf der Sitzung neu gewonnenen Erkenntnisse  wurde beschlossen, diesen Antrag noch einmal zurück zu stellen, bis eine abschließende Klärung einer möglichen Zuwegung gefunden wurde.

Zum ständigen Tagesordnungspunkt „Hof Akkerboom“ konnte der Ortsbeiratsvorsitzende positiv berichten, lt. Aussage der am Bau Beteiligten sei man im Zeitplan. Eingänge, Mitteilungen und Verschiedenes wurden dem Gremium  zur Kenntnis gebracht, bevor die Sitzung dann ordnungsgemäß geschlossen wurde. Mehr Infos zur Arbeit der Ortsbeiräte:

 

 

 

https://kommunalpolitik.kiel.de/bi/au020.asp?AULFDNR=23&altoption=Ortsbeirat

 

 

 

 

 

 

Text: Bärbel Lorenz-Dubiela



 

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