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9. Mettenhofer Kulturtage 2015 – Und am Ende wird alles gut

Und am Ende wird alles gut

 

Am 02.11.2015 wurde es im AWO Servicehaus märchenhaft. Die Märchenerzählerin Brigitte Harkou hat mit ihren Erzählungen die Gäste verzaubert.
Es begann mit der nackten Wahrheit. Sie hatte es schwer, weil die Menschen sie nicht in ihre Häuser lassen wollten. So saß sie betrübt und unglücklich am Straßenrand und trauerte vor sich hin. Erst als ein lustiger, bunt gekleideter Mann sie mit um die ganze Welt nahm, wurde auch sie anerkannt. Fazit der Geschichte ist, wenn etwas trübe und unlustig daher kommt, mögen die Menschen es nicht.

Das nächste Märchen, das B. Harkou erzählte, war Rumpelstilzchen. Zu diesem Märchen braucht man nicht viel sagen, weil es ohnehin jeder kennt. Dann folgte das Märchen von der Bienenkönigin. Hier ging es um drei Brüder, von denen einer Dummling genannt wurde. Dummling hinderte seine Brüder daran, die sich für schlau hielten, sehr dumme Dinge zu tun, wie zB. Einen Bienenstock zu zerstören, um den Honig zu stehlen, oder einen Ameisenhaufen kaputt zu machen, oder Enten zu töten. All die von Dummling geretteten Tiere halfen ihm zum Schluss dabei, tausend Perlen im Wald zu finden. Die musste er nämlich dem König bringen, um die Prinzessin zu bekommen.

 

 

2015 11 02 B Harkou
 

Brigitte Harkou

Dann kam noch der Prinz mit den Eselsohren. Hierbei handelte es sich um ein Märchen aus Portugal. Diese Geschichte sollte die Menschen lehren, dass nicht das Aussehen wichtig ist, sondern die inneren Werte, wie Güte, Gerechtigkeit, Klugheit usw.

Als nächstes folgte die Steinsuppe. Hier machte ein hungriger Wandersmann einer Bäuerin klar, dass sie eine wunderbare Suppe aus einem Stein kochen könne. Er überlistete die arglose Frau, indem er nach und nach immer mehr Zutaten so geschickt forderte, dass sie nicht merkte, dass die Suppe nur so gelungen war, weil sie alles herausgab, was sie in ihrer Speisekammer fand. Zuletzt war sie so begeistert, dass sie ihm sogar den Stein für einen Schinken und andere Lebensmittel abkaufte. Er selbst konnte sich leicht den nächsten Stein aus einem Bach besorgen.

Es folgte die Geschichte von den Drachentränen, die heilenden Kräfte hatten. Dieses Märchen hat B. Harkou selbst geschrieben.

Z

 

 

 

 

 

 

 

um Schluss erzählte sie noch ein türkisches Märchen. Hier ging es um ein schönes Töpfchen, das die Tochter des Hauses gekauft hatte. Die Mutter war böse, weil die Tochter das ganze Geld ausgegeben hatte für einen Topf, der nichts nützte, wenn er lehr blieb. Sie warf den Topf weg. Der kam aber immer wieder zurück mit bestem Inhalt. Doch nachdem man ihn gelehrt hatte, wurde er immer wieder fort geworfen. Doch am Ende kam er mit einem Bräutigam für die Tochter zurück. Den behielt die Tochter, aber auch das Töpfchen. Ich glaube, die Mähr von dieser Geschicht weiß niemand nicht.
Es geht wohl auch nicht immer nur um den Inhalt einer Geschichte. Wichtig ist, wie sie vorgetragen wird. Und das hat Brigitte Harkou toll gemacht, denn obwohl lauter erwachsene Menschen zugehört haben, war die Stimmung im Raum so, als wäre er voll Kinder, die ganz stille zuhörten.


Text und Foto: Heidi Venker Redaktion mettenhof.de 

 

 

 

 

 

 

 

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