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5. Literaturfrühling - Tierische Sagen und Fabeln

Tierische Sagen und Fabeln auf den AWO - Kinder- und Jugendbauernhof

 

Jutta Knaack, Renate Hohmeyer, Ursula Andresen und Heidrun Holert lasen für Kinder und Eltern tierische Sagen und Fabeln vor gut besetzten Strohballenreihen vor. Dazwischen Gedichte und auch gemeinsam mit den Kindern gesungene Lieder.

Tierische Sagen und Fabeln sind ein Weg, Kindern bereits Werte für das menchliche Zusammenleben nahe zu bringen.

So die Fabeln „Die Stadt- und die Landmaus“ zur Zufriedenheit, „Der tapfere Hahn vom Gelben Fluss“ zu Mut und Heldentum, „Die Adlergeschichte“ zum Sein und Schein, „Das Fest der Pute mit den dünnen Waden“ zur Dankbarkeit.

 

 

 

Märchen und Fabeln
 

 

v. links Jutta Knaack, Renate Hohmeyer, Ursula Andresen, Heidrun Holert

Metti und der Literaturfrühling in Mettenhof

Metti und der Literaturfrühling in Mettenhof

 

Moin Frau Hofen, wo wollen Sie denn schon so gut gelaunt hin?

Ach, guten morgen Herr Metten, ich bin unterwegs, weil ich mir noch schnell einen Flyer für den Literaturfrühling besorgen will. Da freue ich mich schon so lange drauf. Ich habe nur mein Veranstaltungsprogramm verloren. Und warum ziehen Sie schon wieder so ein Gesicht?

Ach mir ist nicht so wohl in meiner Haut. Aber Literaturfrühling, wenn ich das schon höre. Da ist ja wieder die Richtige unterwegs.

Ja, das könnte Ihnen auch mal nicht schaden, wenn sie sich mal ein bisschen Kultur aneignen. Dann könnten wir beide uns auch endlich mal über vernünftige Dinge unterhalten.

Pö, da lachen ja die Hühner. Ich soll mich etwa da irgendwo hinhocken und mir anhören, was andere mir vorlesen? Ne danke, da bleib ich lieber unkultiviert.

 

 

 Metti und Frau Hofen

Metti und Frau Hofen 

4. Mettenhofer Literaturfrühling - eine runde Sache

Der Literaturfrühling: eine runde Sache in Mettenhof

 

4. Mettenhofer Literaturfrühling begeisterte die Besucher

 

„Der Literaturfrühling war wieder eine runde Sache und hat allen viel Freude gemacht" resümierte Cai-Uwe Lindner, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Mettenhofer Kulturtage. Die Arbeitsgemeinschaft hatte vom 25. bis 29. März mit 19 Veranstaltungen wieder ein breit gefächertes Literaturprogramm in Mettenhof präsentiert und ein aufmerksames Publikum dabei gefunden.

Herausragende Veranstaltungen waren u.a. Tom Kellers Programm „Wenn die Worte rollen", die Aufführung „Gimpel, der Narr" vom Polnischen Theater und der „Literarische Frühschoppen" im AWO-Stadtteilcafé. Aber es zählen beim Literaturfrühling nicht nur die besucherstarken Veranstaltungen, sondern insgesamt die Vielfalt, Experimentierbereitschaft und der Raum für Begegnungen und Gespräche.

 

 

 

 

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Tom Keller

Literaturfrühling an der Schule am Göteborgring

Literaturfrühling an der Schule am Göteborgring

 


Beim vierten Mettenhofer Literaturfrühling beteiligte sich auch die Grundschule am Göteborgring. Die 28 Schüler der Klasse 1c verteilten am Mittwoch, 25.März 2015 im Stadtteil zusammen mit Lehrerin Birgit Lohse selbstgestaltete Ostereier. Die 28 Schüler hatten auf bunte Papiereier österliche oder frühlingshafte Motive gestaltet. Z.B. bemalt und beschrieben, mal blühen Blumen ober mal hüpft ein Hase durch das Gras. Die laminierten Papiereier haben die Schüler auf dem Schulhof und rund um die Schule an Bäume gehängt und an Personen verteilt, die vorbei kamen.



 

 

 

 

Foto1Literaturfrühling Bildgröße ändern 

28 Erstklässler mit Lehrerin Brigit Lohse 

Literaturfrühling bei der AWO

Auf dem Bauernhof rollte der Pfannkuchen

 

Der Literaturfrühling bei der AWO

 

25 Kinder sitzen am Freitag nachmittag erwartungsvoll auf Strohballen, um sich bei Kakao und selbstgebackenen Haferflockenkeksen spannende Geschichten anzuhören.

Als Vorleserinnen gekommen sind Ursula Andresen, Heidrun Holert und Rosemarie Schmidtke vom AWO-Ortsverein West, um die Kinder und Jugendlichen des AWO-Bauernhofs mit Märchen zu verzaubern.

Schon das erste Märchen vom Fuchs und dem gefräßigen Wolf fesselt die Kinder. "Was ist ein Nimmersatt?" fragt einer der Jungen und mit viel Geduld erklärt Frau Holert, was es mit diesem Begriff auf sich hat.

Danach liest Frau Schmidtke die Geschichte vom rollenden Pfannkuchen vor. Der will nicht verspeist werden, hüpft aus der Pfanne und rollt allen davon: Frau Grau und den sieben Kindern, Ente Petente, Hahn Fasan und dem Großvater, bis... das listige Schwein ihn überlistet und verspeist. Schon hat die Vorleserin die Kinder in ihren Bann gezogen und die Lacher auf ihrer Seite.

 

 

 

 

2015 Awo Vorlesen 1 

 

 Die drei Damen vom Ortsverband in bester Vorleselaune: (v.l.) Ursula Andresen, Heidrun Holert und Rosemarie Schmidtke

Frühstück im Literaturfrühling

Ein Frühstück mit internationalen Spezialitäten und Literatur


Im Rahmen des Literaturfrühlings tischten die Damen der Frauenberatungsstelle Eß - o - Eß am 27.03.2015 internationale Köstlichkeiten auf. Um genau zu sein, wurden die Speisen von den Teilnehmerinnen des Projekts Mama Mia zubereitet und angeboten. Dazu gab es eine Lesung, die mit Siegfried Lenz eröffnet wurde. Marie Luise Berneit las aus dem Buch "Der Geist der Mirabelle". Die Geschichte drehte sich um ein Paar, das dauerverlobt war. Erst nach Jahren wurde geheiratet, owohl die Hochzeit schon oft angekündigt, dann aber immer wieder verschoben wurde.

 

 

 

 

FrauenBSt 1 

Ayse Fehimli , Gudrun Gabriel, Marie Luise Berneit,  Leander Heblich, 

Mettenhofer Schreibwerkstatt im Literaturfrühling

Mettenhofer Schreibwerkstatt

 


Wo würde denn ein Literaturfrühling besser passen, als in einer Schreibwerkstatt. Am 28.03.2015 bekamen die Teilnehmer wieder tolle Ratschläge, Erklärungen und Einblicke in die hohe Kunst des Schreibens.
Der Dozent war an diesem Tag kein geringerer als Henning Schöttke. Er hat bereits Bücher veröffentlicht und so mancher Mettenhofer- oder Kieler Bürger wird ihn kennen. Hier bekommt man praktischen Unterricht. So verteilte H. Schöttke Würfel mit Figuren darauf. In Dreiergruppen bekamen die Schreiblehrlinge sechs Würfel, die völlig durcheinander gemischt waren. Die sechs Figuren wurden erst mal festgelegt, weil manche mehrere Bedeutungen haben konnten. Dann sollten die Teilnehmer eine Geschichte aus diesen sechs Figuren zusammen basteln (schreiben).

 

 

 

Schreibwerkstatt 2015 

 

 Schreibwerkstatt

Literaturfrühling im Janusz-Korczak-Kinderhaus

Glückliche Minen im Janusz-Korczak-Kinderhaus

 

Auch unsere Kleinsten sollten im diesjährigen Literaturfrühling nicht zu kurz kommen. Das war die Idee von Margarethe Packbier und Heinz Pries. Unsere beiden Senioren besuchten an zwei Tagen den Kindergarten der katholischen Kirchengemeinde. Gerade mal weniger als ein Jahr bis „ich bin schon sechs" erstreckte sich der Altersbogen der interessierten Zuhörerschaft. Die ganz Kleinen wunderten sich, was alles in einen Puppenwagen hineingeht und wie fleißig ein Hund doch für Ordnung sorgen kann.

 

 

 Unter den Kleine Margarethe Packbier und Heinz Pries 

Margarethe Packbier und Heinz Pries im Janusz-Korccak Kinderhaus

4. Mettenhofer Literaturfrühling

„Der Mensch in der großen Welt"

 

Das Autorenduo Literatam, Aleksandra Migniewicz und Thomas Gechter, entführte die Besucher in eine andere Welt der Literatur. Nein, sie entführten sie nicht in eine andere Welt. Sie zeigten mit ihren lyrischen und märchenhaften Texten die Welt mit anderen Augen und luden zum neuen Entdecken ein. Genaues Hinschauen und Hinhören war gefragt. Auch auf das nicht Gesagte und die Zwischentöne hören. So trat man mit den „Ballerinas" an Texte wie „Die Antiquarin" und „Meditation" heran und machte die Bekanntschaft von „Silvie" und „Steffi". Aber auch mystische Themen wie „Avalon" und „Sterne" begleiten den Menschen. Sorgen und Kummer sind Begleiter des Menschen, die einen bis in den Schlaf verfolgen können. Unerwünschte Gefährten schlafloser Nächte, denen man mit einem blauen Schiff entkommen möchte.

 

 

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Thomas Gechter

Literaturfrühling auf dem Hof Akkerboom

4. Mettenhofer Literaturfrühling

 

Tom Keller – „Wenn die Worte rollen"

 

Ein kraftvoller rauer Blues ertönt auf einer Mundharmonika aus dem Hintergrund und nähert sich der Kulturscheune von Hof Akkerboom. Spielend betritt Tom Keller, Kieler Schauspieler und Musiker, den Raum und bewegt sich leicht und lässig durch ihn, wie er es in den nachfolgenden eineinhalb Stunden gleichsam durch Gedichte, Lieder und Balladen – eigenen wie angeeigneten – tuen wird.

Mit Francois Villon steigt er in schnoddrig und liederlich lästernd in das Programm ein. Villon und die Frauen – Villon und seine dauernde Geldknappheit. Keller erzählt von der dicken Margaux, die sich und Villon von der Prostitution ernährt, und den Küssen der schönen Frauen von Paris aber auch von Villons Bittgesuchen aus den fürstlichen Knast. Einer der nur nimmt und wenig gibt. Ein wildes Leben, das im starken Kontrast zu Shakespeares zarten Sonetten steht. Einer, der gibt: „Nimm was ich liebe, nimms ...".

 

 

 

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Tom Keller