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Metti und der Literaturfrühling in Mettenhof

Metti und der Literaturfrühling in Mettenhof

 

Moin Frau Hofen, wo wollen Sie denn schon so gut gelaunt hin?

Ach, guten morgen Herr Metten, ich bin unterwegs, weil ich mir noch schnell einen Flyer für den Literaturfrühling besorgen will. Da freue ich mich schon so lange drauf. Ich habe nur mein Veranstaltungsprogramm verloren. Und warum ziehen Sie schon wieder so ein Gesicht?

Ach mir ist nicht so wohl in meiner Haut. Aber Literaturfrühling, wenn ich das schon höre. Da ist ja wieder die Richtige unterwegs.

Ja, das könnte Ihnen auch mal nicht schaden, wenn sie sich mal ein bisschen Kultur aneignen. Dann könnten wir beide uns auch endlich mal über vernünftige Dinge unterhalten.

Pö, da lachen ja die Hühner. Ich soll mich etwa da irgendwo hinhocken und mir anhören, was andere mir vorlesen? Ne danke, da bleib ich lieber unkultiviert.

 

 

 Metti und Frau Hofen

Metti und Frau Hofen 

 


Warum, lieber Herr Metten, sperren Sie sich eigentlich immer so, wenn es mal um ein wenig kulturelle Bildung geht?

Ach Mensch, das passt doch nicht zu mir. Und ich stelle mir das ja so langweilig vor. Da kann ich meine Zeit besser nutzen.

Ach ja, wie denn? Sie trödeln in den Tag hinein und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein. Sie tun nichts für sich und nichts für die Allgemeinheit.

Na, nun werden Sie mal nicht pampig, Frau Hofen. Wenn Sie sich so gerne langweilen, dann rennen Sie doch da überall hin.

Das ist nicht langweilig Herr Metten. Und viele Leute haben sich bemüht, ein gutes Programm auf die Beine zu stellen. Die tun das fast alle ehrenamtlich. Da bringen uns Menschen Kultur nach Mettenhof, und dann wird es so verschmäht. Das haben die nicht verdient. Man kann ihre Arbeit würdigen, indem man die Veranstaltungen besucht.

Ja ja, geh mir doch los. Ich hab keine Lust zu so was. Was soll daran denn schon interessant sein? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Na, da ist z. B. Hein Timm, der plattdeutsche Geschichten vorliest. Das ist immer sehr amüsant. Oder die Märchenerzählerin, die Märchen aus aller Welt vorträgt.

Ja, so eine kenn ich auch. Die steht gerade vor mir. Denn sind Sie ja in bester Gesellschaft Frau Hofen.

 

Jetzt werden sie aber frech, Herr Metten. Doch ich wollte noch sagen, dass da auch wirklich interessante Menschen ihren Auftritt haben. Versuchen Sie doch erst mal, wenigstens zu einer Veranstaltung zu gehen. Danach können Sie Ihr Urteil fällen.

Ach ne, und zu welcher bitte schön? Und allein will ich auch nicht. Da krieg ich das ja mit der Angst zu tun, wenn lauter solche gebildeten Leute um mich rum sind.

Blödsinn Herr Metten, Sie können mit mir gehen. Vielleicht fangen wir mit dem Gottesdienst samt Schafskrimi an.

Jo, war klar, dass Sie mich auch gleich noch in die Kirche schleppen wollen. Muss das sein?

Nein, sie können auch erst mal mit zur plattdeutschen Lesung kommen, oder die im Polizeigebäude ist auch immer schön. Das verstehen Sie auch Herr Metten.

Also gut, ich komm mal mit. Aber wenn mir das zu blöd wird, hau ich ab.

Sehr gut, Herr Metten, sie werden es nicht bereuen.

Metti flüstert: Ich bereue das jetzt schon, alter Drachen.

Text: Heidi Venker Redaktion mettenhof.de

Bild: Verena Raza

 

 
 

 

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