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Gesichter Mettenhofs: Das glamouröse Cathrinsche "Klaus Rauschning"

Gesichter Mettenhofs

Das glamouröse Cathrinsche „Klaus Rauschning“

Wie schon so oft, spürt die Redaktion mettenhof.de immer wieder interessante Menschen auf, die in Mettenhof leben oder gelebt haben. So auch in diesem Fall. Der inzwischen als Travestiekünstler bekannt gewordene Klaus Rauschning lebt zwar inzwischen in Berlin, hat aber dennoch familiäre Wurzeln in Mettenhof.

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© Foto: C. Könneke

Im Alter von 3 Jahren zog er mit seiner Familie in unseren Stadtteil in den Osloring. Dort lebt seine Mutter auch heute noch. Mit einigen der vielen Kinder, die ebenfalls dort lebten, ging er zur Schule. Zunächst in die Grundschule am Heidenberger Teich, danach in die Schule am Göteborgring und natürlich in das BZM. Dort machte er auch seinen Realschulabschluss.

1990 ging K. Rauschning nach Stuttgart, wo schließlich seine Karriere als Travestiekünstler begann. Seinen ersten Auftritt hatte der Künstler 1993. Wie er selbst sagt, waren die Anfangszeiten wohl noch ein bisschen holprig und noch nicht ganz so professionell.

Später lernte er tolle Kollegen kennen und es zog ihn nach Nürnberg. Dann folgten Auftritte in ganz Deutschland mit Trude Bunker (Hella-von-Sinnen Double). Selbstverständlich trat er auch in Berlin auf, wo er dann bis heute sesshaft wurde.

 

Durch die Tätigkeit als Kellner blieb seine Show zunächst etwas auf der Strecke. Trotz der Tatsache, dass es so viele Travestiekünstler in Deutschland und besonders in Berlin gibt, machte er weiter. Ein Preis als bester Newcomer gab ihm Recht. Er setzte sich in dieser schillernden Welt durch.

2012 schaffte K. Rauschning endgültig seinen Durchbruch, als er zur „Miss CSD“ gewählt wurde. Dann folgte Auftritt um Auftritt. In dieser Zeit lernte er auch viele bekannte Leute kennen, wie etwa Klaus Wowereit, Gabi Decker, Romy Haag, Julian F. M. Stöckel und viele mehr.

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© www.enrico-verworner.de

 

In Mettenhof würde K. Rauschning auch gerne mal auftreten, insbesondere weil er noch viele Bekannte und ehemalige Klassenkameraden hier hat. Sicher wäre es ein großer Erfolg. Zu Mettenhof selbst sagt K. Rauschning, dass dieser Stadtteil zu seiner Zeit als Trabantenstadt bezeichnet wurde. Auch wenn es Reibereien gab, würde er Mettenhof nicht als sozialen Brennpunkt bezeichnen. Seine Kindheit hat er als toll empfunden. Als Kind gab es für ihn genug Angebote, um seine Freizeit zu gestalten. Außerdem konnte er wunderbar an den Teichen spielen.

Für Mettenhof wäre ein Auftritt von Klaus Rauschning zu den Mettenhofer Kulturtagen sicher ein großer Gewinn. Vielleicht klappt es ja noch mal.

Auf jeden Fall wünscht die Redaktion mettenhof.de K. Rauschning weiterhin viel Erfolg und alles Gute für seinen weiteren Weg.


Text: © Heidi Venker, Redaktion mettenhof.de

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