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Photovoltaikanlage auf dem Sporthallendach

Schule am Heidenberger Teich:

 

Neue Photovoltaikanlage auf dem Sporthallendach

 

Im Juli 2013 wurde das neue Mensa- und Sporthallengebäude der Grundschule am Heidenberger Teich in Betrieb genommen. Seitdem treiben die rund 480 Schülerinnen und Schüler von Kiels größter Grundschule hier nicht nur Sport, sondern erhalten auch täglich ein warmes Mittagessen.
 

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© Uwe Schlick  / pixelio.de

Da der Strombedarf des Gebäudes deckungsgleich mit der durch Sonnenkraft erzeugbaren Energie ist, hat sich die städtische Immobilienwirtschaft dazu entschieden, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle zu errichten. Nach nur vier Wochen Bauzeit konnte Kiels Bürgermeister Peter Todeskino die Anlage am Dienstag, 10. Dezember, einweihen.

 

Die Photovoltaikanlage wurde von der Firma „Die Solarenergischen GmbH“ errichtet und ist die erste eigene Anlage der Landeshauptstadt Kiel, die gezielt zur Kompensation eines Mehrbedarfs an Strom gebaut wurde.

 


 

 

Energetisch stellt sich das Gebäude nun insgesamt sehr hochwertig dar. Der Wärmebedarf ist niedriger, als es die aktuelle Gesetzgebung vorschreibt. Der Sporthallenbereich erreicht Passivhausqualität. Der Strombedarf des Gebäudes lag durch den Mensabetrieb zunächst etwas höher, als es bei einer reinen Sporthallennutzung üblich ist. Mittels der Photovoltaikanlage sinkt der Bezugsstrombedarf künftig um 20 Prozent, wodurch die Sporthalle eine der energiekostengünstigsten der Stadt wird.

 

Die Photovoltaikanlage wird voraussichtlich circa 27.000 Kilowattstunden pro Jahr produzieren. Die Kosten für die Anlage liegen bei rund 70.000 Euro. Aufgrund der eingesparten Strombezugskosten finanziert sie sich selbst. Die Stromproduktion und der Eigenverbrauch können auf einer Anzeigetafel im Flur des Haupteingangs sowie im Internet verfolgt werden.

 

Text: Pressedienst Landeshauptstadt Kiel

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