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Verena Lüthje - Luxor

Verena Lüthje


Luxor-Streiflichter einer alten Stadt

 

Die Redaktion mettenhof.de hat Verena Lüthje ja schon mehrfach vorgestellt als Literatin, Buchautorin, Malerin und nicht zuletzt als Bürgerin Mettenhofs.
Auch ihr Buch „Auf einen Café nach Paris“ hat die Redaktion vorgestellt, das in einer wunderbaren Leichtigkeit geschrieben ist. Verena Lüthje hat ihre Erlebnisse in Paris in der Form eines Tagebuches geschrieben. Und auch wieder nicht, denn normalerweise schreibt man in sein Tagebuch sachlich das Erlebte. Sie hat aber eine besondere Art und Weise die Dinge zu betrachten und sie dann aufzuschreiben. Schon mit diesem Buch hatte der Leser das Gefühl, als würde er selbst durch Paris marschieren und die Stadt auf besondere Weise kennenlernen.
Das neue Buch über Luxor ist eher eine Erzählung über eine alte Stadt in Ägypten. Natürlich gibt es einen großen Wiedererkennungswert, wenn man die Schreibweise von Verena Lüthje kennt. Auch hier berichtet sie nicht einfach nur über Stadt und Bevölkerung, nein sie berichtet in ihrer ureigenen Art in faszinierender Weise von einer fremden Welt.

 

  Buch Verena Lütje

 
Wenn man als normaler Tourist in dieses Land fährt, weiß man ja, wie das abläuft. Man jagt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, macht viele Fotos mit dem Handy, sieht eine bunte, lebendige Welt, die zwar fremdartig wirkt, aber dennoch sehr oberflächlich betrachtet wurde.


So nicht bei der Autorin, sie hat hinter die Kulissen geschaut, hat Orte, Straßen, Gassen und Häuser aufgesucht, die so mancher Tourist nie zu Gesicht bekommt. Und sie hat Kontakt zu den Menschen gesucht, oder die Menschen haben den Kontakt zu ihr gesucht. Kein Wunder eigentlich, denn Verena Lüthje ist eine taffe Frau mit blonden Haaren und gutem Kleidergeschmack. Sie fällt auf in einem orientalischen Land. Und sie hat Mut bewiesen, denn sie war meistens sogar allein unterwegs. Sie hatte zwar eine Begleiterin, aber zu bestimmten Orten ist sie allein gegangen.

 

 

 
Wenn man nun das Buch über Luxor liest, fällt einem auf, dass hier nicht nur eine fremde Welt, Kultur und Menschen einfach so beschrieben werden. Man erfährt auf sehr poetische Weise ganz viel über die uns meistens unbekannte Welt. Das alles zusammen macht dieses Buch sehr attraktiv. Es liest sich wunderbar leicht und sogar schnell und dennoch fühlt man diese Zeilen so, als würde man gerade selbst in Luxor unterwegs sein.

Text: Heidi Venker Redaktion mettenhof.de
Fotos: Verena Lüthje

 

 

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