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Der Internetauftritt für Mettenhof, dem grünen Kieler Stadtteil.
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ist ein sprichwörtlicher Ausdruck, der seit dem späten 18. Jahrhundert in Gebrauch ist. Der Ausdruck bezeichnete ursprünglich eine Zeit, in der es nur wenige Lebensmittel gab.
Heute wird so unter Geschäftsleuten scherzhaft die Zeit des Hochsommers genannt, in der die meisten Leute Ferien machen und daher stille Geschäftszeit herrscht. Da sich zu dieser Zeit auch in Politik und Kulturleben wenig ereignet, wurde der Begriff vom Journalismus übernommen, um die nachrichtenarmen Wochen des Sommers zu bezeichnen, in denen die Seiten der Zeitungen häufiger als sonst mit nebensächlichen und kuriosen Meldungen gefüllt werden (die Verwendung ist also ähnlich der des „Sommerloches").
Motiv und Herkunft des erstmals aus Berlin belegten Ausdrucks sind unklar. Eine volksetymologische Erklärung verbindet ihn mit dem spätsommerlichen, also in die Ferienzeit fallenden, Angebot frisch eingelegter saurer Gurken aus dem Spreewald. Nach der schweizerischen Journalistin Salcia Landmann jedoch hat er mit sauren Gurken nichts zu tun, sondern ist eine – möglicherweise über das jiddische Rotwelsch vermittelte – Verballhornung des jiddischen Zóres- und Jókresszeit (von hebräisch zarót und jakrút; jiddisch zoro und joker), der „Zeit der Not und der Teuerung".
Text und Foto: Willi Ploen
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