Die Landeshauptstadt Kiel und die Bundeswehr haben ihre Gespräche zur künftigen Nutzung der ehemaligen Fläche des Marinefliegergeschwaders 5 in Holtenau Ost sowie im Bereich der Wik abgeschlossen. Die Ergebnisse des seit Oktober 2025 geführten Standortdialogs sind in einem gemeinsamen Letter of Intent (LoI) festgehalten, der die Grundlage für die weitere Entwicklung bildet.
Hintergrund der Vereinbarung sind veränderte sicherheitspolitische Rahmenbedingungen. Der Bund verfolgt das Ziel, die Fähigkeiten der Bundeswehr zu stärken und die Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung zu erfüllen. Daraus ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf an Flächen und Infrastruktur, auch für den Ausbau der Marine in Kiel.
Ein zentrales Ergebnis des Standortdialogs ist die Verständigung darauf, dass Teile des ehemaligen MFG-5-Areals in Holtenau Ost künftig wieder militärisch genutzt werden sollen. Gleichzeitig sollen städtebauliche Entwicklungen in Kiel weiterhin ermöglicht werden.
Der LoI dokumentiert ein gemeinsames Verständnis zwischen Stadt und Bund, die unterschiedlichen Interessen in Einklang zu bringen. Während die Bundeswehr Flächen für den Ausbau ihrer Infrastruktur benötigt, verfolgt die Landeshauptstadt weiterhin das Ziel, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und die Stadtentwicklung voranzutreiben.




