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„Umsonst, draußen und für alle“: Leinen los für die Kieler Woche 2021

kielsailingcity

 Das beliebte Sommerfestival orientiert sich wieder näher am Original

Schlemmen auf dem Internationalen Markt, toben auf der Krusenkoppel, feiern vor der Jungen Bühne: Bei der Kieler Woche 2021 (4. bis
12. September) können sich die Besucher*innen auf viele „KiWo"-Klassiker freuen, die im vergangenen Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnten. In
den aktuellen Planungen spielen dabei natürlich auch Hygiene- und Sicherheitsregeln eine Rolle. „Insgesamt kommen wir wieder deutlich näher
ans Original heran", freut sich Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Kämpfer betont: „Der Impffortschritt, die ausgebauten Testmöglichkeiten und
die sinkenden Inzidenzen machen es möglich, dass wir uns auf eine Kieler Woche mit mehr Begegnungen, mehr Leichtigkeit und mehr Spontaneität
freuen können. Das ist nicht nur eine gute Nachricht für unsere Gäste. Wir setzen damit auch bundesweit ein positives Zeichen für die Kultur- und
Veranstaltungsbranche."

Auch bei Philipp Dornberger, Leiter des Kieler-Woche-Büros, steigt die Vorfreude: „Meine Crew und alle Partner*innen haben richtig Lust auf eine Kieler Woche mit heißgeliebten Höhepunkten und innovativen Ideen." Er verspricht: „Bei der Planung nehmen wir natürlich immer die aktuellen Regelungen des Landes auf – situationsbedingt können wir Restriktionen auch kurzfristig zurücknehmen."

Zusätzlich zu den Segelregatten und einem Eventareal in Schilksee sollen unter anderem Event-Großflächen mit Live-Konzerten, Flanierbereiche
sowie die Windjammer-Segelparade wieder für mehr typisches Kieler-Woche-Gefühl nach dem Motto „umsonst, draußen und für alle" sorgen.

Um die Kieler Woche wieder näher ans Original zu bringen und dabei die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen umsetzen zu können, wird das
Segel- und Sommerfestival mit circa 50 Prozent seines üblichen Umfangs geplant. Das bedeutet, dass beispielweise in der Innenstadt zentrale
bekannte Veranstaltungsflächen und Bühnen mit einem kleineren Angebot – also weniger Programmpunkten oder Ständen – und dafür mehr Freiraum
geplant werden.
Neben frei zugänglichen Angeboten – beispielsweise zum Verzehr von Speisen und Getränken sowie für Kultur- und Sportdarbietungen – kann es
dabei auch zu eingeschränkten Bereichen kommen.
Auf allen Flächen werden die Kieler-Woche-Besucher*innen zudem durch zahlreiche Hygienehelfer*innen bei der Einhaltung der geltenden Bestimmungen unterstützt. Dieses Verfahren hat sich bereits im vergangenen Jahr bewährt.

Konkrete Planungen gibt es bereits für den Internationalen Markt, der nach einem Jahr Pause auf den Rathausplatz zurückkehrt. Damit es dort nicht zu
einer dichten Ansammlung von Gästen kommt, werden anstatt der üblichen 30 in diesem Jahr rund 20 Standplätze vergeben. Außerdem wird es auf
dem Rathausplatz mehr Sitzgelegenheiten geben, auf denen die Besucher*innen zum Beispiel die offizielle Kieler-Woche-Eröffnung oder das
Classic-Open-Air auf der Rathausbühne verfolgen können.

Auch an der Kiellinie darf wieder geschlemmt und verweilt werden. Dort reihen sich bunte Event-Flächen aneinander und sorgen mit einem breiten
Angebot von Konzerten, Informationsständen und Kulinarik für typische Kieler-Woche-Stimmung. Damit die Gäste sich mit ausreichend Abstand
bewegen können, wird auch dort das Angebot an Einzelständen auf und zwischen den Flächen verringert. Ebenso werden Aktionen von
Straßenkünstler*innen so vorbereitet, dass die Zuschauer*innen ausreichend Platz haben und Abstände halten können.

Die Windjammer-Segelparade soll wie schon im Vorjahr im gewohnten Umfang stattfinden. 2020 waren rund 30.000 Gäste am Ufer dabei, die sich
eigenständig an die Abstandsregelungen gehalten haben.

Darüber hinaus können auch dezentrale Einzelveranstaltungen – zum Beispiel Stadtteilfeste, Hunderennen, Sportveranstaltungen oder Lesungen
– mit eigenen Hygienekonzepten nach den geltenden Regelungen möglich sein.

Für das Kieler-Woche-Büro und alle Partner*innen ist klar: Die Gesundheit aller Gäste, Beschäftigten und Mitwirkenden steht immer an erster Stelle.
Daher ist eine Teil- oder Komplettabsage der Kieler Woche 2021 möglich, falls sich das Infektionsgeschehen verschlechtern sollte und damit höhere
Auflagen und Restriktionen im September gelten. Wenn bis zum Start der Kieler Woche weitere Lockerungen möglich sind, können die Maßnahmen
aber auch kurzfristig zurückgenommen werden.

Am Donnerstag, 10. Juni, wird die Kieler Ratsversammlung über den konzeptionellen Ansatz der aktuellen Planung entscheiden.

Informationen und Wissenswertes rund um die Kieler Woche gibt es unter www.kieler-woche.de.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat;
Pressesprecherin Kerstin Graupner
Redaktion dieser Meldung: Arne Ivers,

Telefon (0431) 901-2513;
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